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Forschungsprojekte

RENATUR: Improving regional policies to better protect the natural heritage of peri-urban open spaces

Peri-urbane Landschaften befinden sich an den äußeren Bereichen von Städten, häufig außerhalb ihrer Verwaltungsgrenzen. Bebauungsflächen wie Neubaugebiete, Freizeit- und Gewerbeflächen, kommunale Infrastruktur sowie stadtnahe Freiflächen wie Grünflächen, Brachflächen oder landwirtschaftliche Flächen finden sich hier.

Aufgrund der zunehmenden Urbanisierung und Investitionen nehmen die stadtnahen Freiflächen ab. Mit dem Rückgang geht das Naturerbe dieser Freiflächen, die Artenvielfalt und die Erholungsleistungen verloren.

Ziel des Projekts RENATUR ist es, auf die Bedeutung der Freiflächen in der urbanen-ländlichen Übergangszone aufmerksam zu machen, um sie zu bewahren. Zu diesem Zweck wurden Modellregionen ausgewählt, die ein großes Interesse an der Förderung und dem Schutz des Naturerbes der stadtnahen Freiräume in der Planungspraxis haben.

Kooperation

  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Deutschland),
  • Flämische Landagentur (Belgien)
  • BSC, Business Support Centre, Ltd., Kranj (Slowakei)
  • Hajdú-Bihar Kreisverwaltung (Ungarn)
  • Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt (Deutschland)
  • Universität des Baskenlandes (Spaien)
  • Masowien Entwicklungsagentur (Polen)

Projektlaufzeit: 01. August 2019 bis 31. Juli 2023


ECU-MAES: A National Ecosystem Services Assessment and Mapping for the status and future development of ecosystem services and biodiversity – a fast track study in Ecuador

Ecuador hat eine hohe Artenvielfalt und viele endemische Arten. Allerdings fand in Ecuador in den letzten 30 Jahren eine starke Entwaldung und ein Rückgang von Habitaten statt, so dass die Biodiversität und die Bereitstellung von Ökosystemleistungen kontinuierlich abnehmen. Derzeit gibt es nur sporadische empirische Studien zum Schutz der biologischen Vielfalt, die nur vereinzelt Aufschluss über die anhaltenden Verluste an Biodiversität und Ökosystemleistungen in Ecuador geben.

Das Projektziel ist die Kartierung und Bewertung der Kapazitäten von Ökosystemen zur Bereitstellung die regulierenden, versorgenden und kulturellen Ökosystemleistungen unter Änderungen in Klima und Landnutzung. Die Studie soll als Anlass für die tiefergehende Forschung und Kooperation mit ecuadorianischen Forschungsinstituten genommen werden. Kooperationspartner ist die Universidad Regional Amazónica (IKIAM)   .

Das Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

Projektlaufzeit: 01. Oktober 2019 bis 30. Juni 2021

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PLEASE-SES: Implementing Landscape Ecology for Improved Sustainability and Societal Equity of Social-Ecological Systems in Sub-Saharan Africa

Unsere Motivation ist es, jungen afrikanischen Wissenschaftlern Kompetenztraining anzubieten und sie mit jungen deutschen Wissenschaftlern zusammenzubringen, um ihre Fähigkeiten zu verbessern, zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen, und entsprechende Wissensnetzwerke in der Landschaftsökologie aufzubauen, um diese später in ihre Karriere und in die darauf basierenden Leistungen für die Gesellschaft zu integrieren. In unserer Workshop-Reihe werden wir drei kritische Themenblöcke ansprechen: (a) fundiertes Wissen über landschaftsökologische Prinzipien, Funktionsweise sozial-ökologischer Systeme, Modellierung und Folgenabschätzung (Sommerschule 1 im Jahr 2020), (b) Städte und Stadtentwicklung und wie landschaftsökologische Prinzipien zu ihrer nachhaltigen Entwicklung beitragen können (Sommerschule 2 im Jahr 2021) und (3) Prinzipien der ökologischen Governance als Schlüsselkonzept zur Verbesserung der nachhaltigen Entwicklung von Gesellschaften auf der Grundlage der gemeinsamen Entwicklung von Bottom-up, regulierender und finanzieller Instrumente.

Das Projekt wird von der Volkswagen Stiftung aus dem Programm “Wissen für morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika” gefördert.

Projektlaufzeit: 01. Juli 2020 bis 30. Juni 2022


   

Research, innovation and graduation for socio-ecological systems in motion (R4SES)

Finanzierung: BMBF, Koordination, seit 2018

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A Social-Ecological System Approach towards a Sustainable Intensification of Agricultural Production in Sub-Saharan Africa (SESASA)

EU-finanziert: A long term EU-Africa research and innovation partnership on food and nutrition security and sustainable agriculture (Leap-Agri)

Projektlaufzeit: 01 September 2018 bis 31 August 2021

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Abgeschlossene Projekte

INLAND: Innovative nachhaltige Umweltplanung für periurbane Landschaften

INLAND Project

INLAND Project

INLAND Project

Förderprogramm „Integration der Region Mittelost- und Südosteuropa in den Europäischen Forschungsraum“ (Bridge2ERA)

Gesamtziel des Vorhabens:
Bislang  adressieren politische Instrumente die Entwicklung der periurbane  Landschaften (PUL) nur unzulänglich, was informelle Siedlungsgebiete und  die Degradierung natürlicher Ökosysteme zur Folge hat. Letzten Endes  verlieren die PUL ihre Fähigkeit, zum Schutz der Artenvielfalt und dem  Angebot von Ökosystemleistungen (ÖSL) beizutragen. Viele Regionen in  mittel- und osteuropäischen Ländern sind von starker, nicht nachhaltiger  Urbanisierung be-troffen.

INLAND zielt darauf ab, (i) die  Forschungs- und Innovationssysteme in den mittel- und osteuropäischen  Ländern zu stärken, (ii) die Wissenschaft mit politischen und anderen  gesellschaftlichen Akteuren zu vernetzen und (iii) deren Integration in  europäische Forschungsprogramme zu fördern, damit sie ihr Forschungs-  und Innovationspotenzial ausschöpfen und ausweiten können. Gemeinsam mit  den Teilnehmern und als Grundlage für einen gemeinsamen Projektantrag  adressiert INLAND folgende Fragestellungen:

• Wie sind die PUL zu definieren und abzugrenzen?
• Wer sind die Planungsakteure und Interessenvertreter in PUL und wie können sie erreicht und involviert werden?
• Welche Planungsansätze gibt es für eine nachhaltige Entwicklung von PUL?
• Welche Arten von sozio-kulturellen Faktoren beeinflussen den Erfolg oder das Scheitern der Planungsan-sätze für PUL?

Projektlaufzeit: 01. Mai 2019 bis 31. Oktober 2020


INTEgrated Landscape Assessment for Sustainable Resource Management (INTERact)

Finanzierung durch BMBF, Koordination

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SERVICES (Social-ecological research and technological innovations for improved integration of cultural ecosystem services in participatory planning process)

Finanzierung: BMBF, Koordination

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Indikatoren zur Abschätzung von Vulnerabilität und Bewältigungspotenzialen am Beispiel wasserbezogener Naturgefahren in urbanen Räumen

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Regional governance - Generierung regionaler Wirtschaftsnetze im Bereich der Biomassenutzung

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Entwicklung einer Bewertungsmethode zur großflächigen Ermittlung fluglärmbedingter Wertverluste bei Wohneigentum

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Entwicklung regionalisierter Leitbilder als Beitrag für eine nachhaltige Landschaftsentwicklung

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Analyse von Schnittstellen zwischen formellen und informellen Gestaltungs- und Entwicklungsprozessen

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